Protest und Dialog
Dialogforum und Vertiefungsworkshop
Do 7. Oktober, 19 - 22 Uhr Dialogforum
Fr 8. Oktober, 9.15 - 13 Uhr Vertiefungsworkshop
Viele Systeme wie die Demokratie, die Wirtschaft, die Bildung, das Soziale und die Kirche stehen zur Debatte. Prozesse sind zwar eingespielt, aber vielfach überholt, wodurch zeitgemäße Lösungen schwieriger werden. Minimalkompromisse oder Konflikte sind an der Tagesordnung und die alteingesessenen Systeme knirschen an vielen Ecken und Enden. Für die Beantwortung von zentralen Fragen unserer Gesellschaft braucht es das Beschreiten neuer Wege, neue Prozesse müssen gestaltet werden. Viele Menschen sagen, dass zu wenig weitergeht, fühlen sich aber ohnmächtig. Andere sind wütend, sie wollen nicht mehr schweigen und protestieren. Ist es aber überhaupt möglich scharf und radikal aber respektvoll Kritik anzumelden ? Welche Möglichkeiten bietet dabei der Dialog ? Braucht der Dialog den Protest oder verhindern sie sich ? Was klingt zu Protest und Dialog bei unserem Gast und den Teilnehmer/innen persönlich an ? Das Dialogforum beinhaltet einen Input, Kleingruppendialoge und das Gespräch in der Großgruppe. Im Workshop geht es um die Vertiefung des am Vortag Besprochenen.
Gast R. Todesco hat Soziologie studiert und ist ein radikaler Konstruktivist. Er arbeitete als Computerverkäufer, Buchhändler, Web-Designer, war Lehrbeauftragter an diversen Hochschulen, derzeit Lehrauftrag "Systemtheorie 2. Ordnung" an der Universität und Dialogmoderation im Zentrum für sensitive Wahrnehmung in Zürich. Buchautor: "Der Dialog im Dialog".
Kosten Dialogforum € 12,-, ermäßigt € 8,-
Workshop € 25,- (max. 20 Teilnehmer/innen)
Mittagessen € 11,70
Veranstalter In Zusammenarbeit mit Telefonseelsorge Vorarlberg und dem Koordinationsbüro für offene Jugendarbeit und Entwicklung
Seite aktualisiert am: 31. 8. 2010