Ökonomie der Angst – die Rückkehr des nervösen Zeitalters
Ökonomie der Angst – die Rückkehr des nervösen Zeitalters
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Ökonomie der Angst – die Rückkehr des nervösen Zeitalters

Vortrag und Gespräch mit Oliver Rathkolb

Radikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber und es erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten.

Der renommierte Historiker Oliver Rathkolb macht die Ursache an der „ersten und zweiten Turboglobalisierung“ fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan.

Irrationale Fehlentscheidungen in der Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem „starken Mann“ und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für komplexe Probleme. Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?

 


Hinweis

 

  • 50% Jugend-Ermäßigung bis 24 Jahre.
  • Gerne können Sie vor der Veranstaltung ab 18 Uhr ein Abendessen bei uns genießen – um Anmeldung wird gebeten.
  • Wir freuen uns, wenn Sie anschließend den Abend in unserem Cafe Arbogast ausklingen lassen. Wir haben für Sie bis 23 Uhr geöffnet
Datum und Uhrzeit
Do 19. November 2026,
Kursbeitrag
€ 18,-
Abendessen
€ 15,80
Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb

Oliver Rathkolb war langjähriger Vorstand und Prof. des Instituts für Zeitgeschichte der Uni Wien. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Zeit- und Kulturgeschichte.

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