Mit der Herbst-Tagundnachtgleiche werden die Tage kürzer und die Dunkelheit gewinnt langsam Raum. Die Natur verändert ihren Rhythmus, vielleicht auch eine Einladung an uns, den eigenen Rhythmus neu zu entdecken.
Der Mystiker Johannes vom Kreuz spricht von der „Dunklen Nacht“ nicht als einem Ort der Hoffnungslosigkeit, sondern als einem Weg, auf dem der Mensch lernt, tiefer zu sehen. Gerade dort, wo vieles still wird, kann Neues wachsen.
Texte aus seiner Dichtung, Zeiten der Stille, Meditation und kurze Impulse verbinden diese große mystische Erfahrung mit unserem eigenen Leben. Ein Abend für alle, die dem Lärm des Alltags für eine Weile entkommen und den Raum der inneren Stille neu entdecken möchten.
Hinweis
1991 in Argentinien geboren, trat 2009 den Steyler Missionaren bei, absolvierte sein Noviziat in Paraguay und studierte in Santiago de Chile Philosophie und Theologie. 2022 wurde er zum Priester geweiht. Er ist Musiker und spricht Spanisch, Portugiesisch und Deutsch.