Wenn die Tage kürzer werden und die Nächte etwas in sich tragen, das schwer zu benennen ist, kehren wir zu denselben Fragen zurück:
Was will ich loslassen? Was darf bleiben? Was möchte neu entstehen?
Die Rauhnächte sind eine Einladung zum Innehalten – zwölf Nächte, die für zwölf Monate stehen, und der 13. Mond, das Unerwartete, das sich nicht einplanen lässt und doch so viel zu sagen hat.
Räuchern ist in dieser Zeit ein uraltes Ritual des Klärens und Öffnens. An diesem Nachmittag lernst du, wie es funktioniert – welche Kräuter und Harze für welche Momente passen, wie du ein Räucherritual für dich selbst gestaltest und was die einzelnen Pflanzen in dir ansprechen und bewegen können. Dieses Wissen kannst du direkt mitnehmen und zu Hause anwenden.
Und darunter liegt noch etwas anderes: das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Denn beim Räuchern gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nur dich, den Moment und das, was du spürst. Dieser Nachmittag möchte dich darin bestärken, deiner eigenen Intuition zu glauben – klar und sicher darin zu stehen, was dir guttut und was nicht. Das Urvertrauen in dich selbst zu finden und es als Kompass zu nutzen.
Du gehst nach Hause mit konkretes Wissen über Kräuter und Räucherrituale – und mit etwas, das sich schwerer benennen lässt, aber genauso wertvoll ist: einem Stückchen mehr Vertrauen in dich selbst.
Magdalena Türtscher ist mit diesem Wissen aufgewachsen. Als Tochter von Susanne Türtscher hat sie die Rauhnachtzeit von klein auf erlebt und mit den Jahren einen eigenen, bodenständigen Zugang zu ihr gefunden – nah, klar und einladend für alle, die ihren ganz persönlichen Weg mit dieser Zeit suchen.
Magdalena lebt mit ihrem Partner und ihren Zwillingen im Großen Walsertal ihre eigene Version von Zusammenhalt, gemeinsamem Arbeiten und Füreinanderdasein.
Ihr Blick – ob als Gestalterin, Fotografin oder Mensch – richtet sich auf das Menschsein. Auf das, was darin geschieht, sich bewegt, sich wandelt und auflöst. Sie ist neugierig auf das, was unter der Oberfläche liegt. In ihrer Arbeit bündelt sie Eindrücke, formt sie klar und lebendig und lässt Raum für Resonanz.